DA2 DLC: Das Zeichen der Assassinin – Kurzreview

Am gestrigen Sonntag hatte ich mal wieder richtig Lust auf ein Offline Rollenspiel, da der SWTOR Frühstart noch ein paar Tage in der Zukunft liegt, und ich bei Rift auch gerade etwas kürzer trete. Also habe ich mir den aktuellen DLC „Das Zeichen der Assassinin“ für Dragon Age 2 gekauft. „Das Vermächtnis“ fand ich ganz nett und hat mich auch lange beschäftigt, insofern lag das einfach nahe.

Gesagt getan, kurz vor zwei den Download angeworfen und erst mal Mittag gegessen, bei miserablen 750kb/s war der Download etwas zäh. Irgendwann gegen 15:00 konnte ich dann endlich loslegen. Die Eingangsszene ging ja schon gut los, DA2 typisch viel Action. Ich will hier nichts über die Story verraten, aber soviel dann doch: Es gibt neue Spielelemente, nämlich schleichen. D.h. nicht wie sonst üblich auf die Gegner draufholzen, sondern schön im Dunkel und Verborgenen bleiben, Wachen ablenken und kurz mit einem Schlag auf die Rübe ausser Gefecht setzen. War ungewohnt, macht aber Spass.

Um so größer war meine Überraschung gegen 20:00 auf dem Plateau, als nach erfolgreichem Kampf gegen den Boss das Spiel zu ende war. Der Kampf teilt sich in mehrere Phasen, wo mal der Boss, mal sein Reittier zu bekämpfen war, ausserdem immer wieder Adds, ein Spieler, der mit einem Mal belegt wird und temporäres Ziel des Reittieres wird, sowie verschiedene AOE-Phasen. Alles durchaus ganz nett, wenn auch deutlich leichter als der Endboss in „Das Vermächtnis“.

Aber: Das wars dann. Keine 5 Stunden und das Addon war durch. Da hatte ich mir mehr erhofft. Fazit: Inhaltlich durchaus schön, aber deutlich zu kurz. Statt der 800 BW Punkte fände ich 600 BW Punkte angemessener, besonders im Vergleich zu „Das Vermächtnis“